ABRISS DES MÄUSEBUNKERS IM HERBST VOM TISCH (Berliner Morgenpost, Beitrag vom 7. September, Katrin Lange)

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article230352408/Abriss-des-Maeusebunkers-im-Herbst-vom-Tisch.html

»Alle Mäuse haben den Mäusebunker verlassen. Das Tierversuchslabor in Lichterfelde ist leergezogen, die Forschungseinrichtung der Charité arbeitet von nun an am neuen Standort in Buch weiter. Doch der Abriss des Gebäudes, das für Architekten und Stadtplaner als herausragendes Beispiel der Nachkriegsmoderne und den Stil des Brutalismus steht, ist in diesem Herbst vom Tisch. Nach den Plänen der Charité sollte das Betonbauwerk im dritten Quartal dieses Jahres zurückgebaut werden. Es erfolge noch kein Abriss sondern erst ein Ideenworkshop für eine Nachnutzung des Geländes, bestätigt Manuela Zingl, Sprecherin der Charité.«

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article230352408/Abriss-des-Maeusebunkers-im-Herbst-vom-Tisch.html

Mäusebunker-Update: bisherige Erfolge // aktuelle Lage // BDA-Ausstellung

Ein erster Zwischenbericht:


Wo steht die Petition?
Wir sind überwältigt von der großen Resonanz und der riesigen Zahl an Unterzeichner*innen! Bis heute konnten wir mehr als 7.000 Unterschriften zum Erhalt des Mäusebunkers und des Hygieneinstituts sammeln. Wir möchten uns für Ihre Unterstützung herzlich bedanken!


Was hat sich bislang getan?
Der Mäusebunker ist immer noch akut vom Abriss bedroht. Es hat sich aber einiges getan. Dank Ihrer Unterstützung und der großen Menge an Unterzeichner*innen gab es ein enormes Medienecho.

Tagesthemen-Beitrag vom 8. Juli 2020

Unser Anliegen hat es in alle lokalen Tageszeitungen, in überregionale Wochenzeitungen, ins Radio und bis in die Tagesthemen und die RBB Abendschau geschafft! Das überraschend große Interesse hat bislang zu zwei Dingen geführt:

  • Das Denkmalamt hat eine Kehrtwende vollzogen. Zu Beginn unserer Bemühungen wurde dort kaum eine Chance für den Erhalt gesehen. Die erstaunlich große öffentliche und mediale Resonanz hat dort für große Überraschung gesorgt und entscheidend zum Umdenken beigetragen. Heute lässt die Behörde verlauten, dass sie sich für den Erhalt einsetzt und im intensiven Austausch mit der Charité steht. Auch ist zu hören, dass sich Kultursenator Lederer und Oberbürgermeister Müller für den Erhalt stark machen. Dennoch: der entscheidende Schritt, die Baugruppe unter Denkmalschutz zu stellen, steht weiter aus. Somit ist die Gefahr weiterhin nicht gebannt.

  • Die Charité hat bislang zwei Zugeständnisse gemacht. Erstens wurde verlautet, dass nun keine Abrisspläne mehr für das Hygieneinstitut vorangetrieben werden und der Bau stattdessen saniert und nachgenutzt werden soll. Wir begrüßen diesen Schritt sehr und hoffen auf einen umsichtigen Umgang mit dem Bestand. Zweitens wurde ein offener Ideenwettbewerb für die Nutzung des Areals in Aussicht gestellt. Auch wenn dies bislang nur ein Lippenbekenntnis ist, scheint der Abriss im Herbst 2020 so gut wie vom Tisch zu sein. Das bedeutet mehr Zeit für die Rettung. Gegenüber den Medien bekräftigt die Charité jedoch weiterhin, dass sie weiterhin keine Zukunft für den Mäusebunker sieht.


Wie geht es weiter?
Die BDA Galerie zeigt vom 5. bis zum 29. September eine Ausstellung zur Architektur des Mäusebunkers und des Hygieneinstituts. Hier werden Originalmaterialien aus den Nachlässen und anderen bauzeitlichen Unterlagen präsentiert, die größtenteils erstmals öffentlich zu sehen sind. Aktuelle Fotografien von Kay Fingerle zeigen das weitgehend nicht zugängliche Innere der Bauten. Das Studierzimmer assoziiert Kontexte und kulturelle Implikationen sowie Überformungen von Cyberpunk, Stealth- und Soft Edge-Design zu Bunkerarchäologie, Landschaftlichkeit und „Ästhetik des Unheimlichen“ mit den Baudokumenten der Entstehungszeit. Den zweiten Teil der Ausstellung stellen die von außen erlebbaren Bauten in der Krahmerstraße selbst. Begleitend lädt die BDA Galerie zum Screening des Films Mäusebunker von Lothar Hempel am 13. September in das Kino Filmkunst 66 ein. Den Abschluss bildet eine Podiumsdiskussion am 29. September vor Ort im Hygieneinstitut.


Wir kämpfen weiter für den Erhalt und Denkmalschutz des Mäusebunkers und des Hygieneinstituts. Wir sammeln weiter Unterschriften, bis eine Entscheidung fällt. Gemeinsam mit Ihnen haben wir bereits so viel mehr erreicht, als zu Beginn möglich erschien. Der beschlossene Abriss wurde infrage gestellt. Die Charité beginnt einzulenken. Der Denkmalschutz wird aktiv. Die Rettung rückt in greifbare Nähe. Dafür möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Wir halten Sie auf dem Laufenden.


Gunnar Klack
Felix Torkar

Mouse Bunker Update: Completed Achievements // Current Status // BDA Exhibition

A first interim report:

What is the current state of the petition?
We are overwhelmed by the huge feedback and number of signatories! As of today, we could collect over 7,000 signatures to preserve the Mäusebunker and the Hygieneinstitut. We would like to thank all of you for your support!

What happened in the meantime?
The Mäusebunker is still threatened by demolition, but a lot of things have happened in the last few months. Thanks to your help and the large number of signatures, the issue gained a surprising amount of media attention. Our cause made it into every local newspaper, multiple nationwide weekly newspapers, radio programs and on national TV (RBB Abendschau and Tagesthemen)!

Tagesthemen national news, July 8th 2020

So far, this unexpected amount of interest has led to two things:

  • The heritage authorities have since done an about-face. At the beginning of our efforts, their assessments saw little chance for protection. The public and the media attention caused quite a stir and led to a reassessment of the situation. Today, they are on record saying that they are actively working on preserving the buildings and that they are in close discussions with the Charité. Rumor has it that senator of culture Lederer and mayor Müller support the conservation of the Mäusebunker and Hygieneinstitut, as well. However: the decisive step to list the buildings has still not yet been taken. Thus, the threat is still standing.
  • The Charité has made two concessions so far. Firstly, plans to demolish the Hygieneinstitut are off the table. Instead, the plan is to refurbish and repurpose the building. We welcome this decision wholeheartedly and hope that the existing building will be renovated in a sensitive and careful way. Secondly, the Charité indicated that they want to run an invitation for proposals for the usage of the grounds. Even if this only has been talk with no actions for now, it seems as if the planned demolition in the fall of 2020 is practically off the table. This means there is more time for the protection. Despite this, the Charité repeatedly told media outlets that they still firmly believe that there is no future for the Mäusebunker.

What happens next?
The gallery space of the German Architects Association (Bund Deutscher Architekten, BDA) will host an exhibition on the architecture of the Mäusebunker and the Hygieneinstitut from September 5 to 29, featuring original plans from the architects’ archives and other documents from the construction period, most of which are being shown to the public for the first time. Current photographs by Kay Fingerle show the largely inaccessible interiors of the buildings. The study room associates contexts and cultural implications as well as transformations from cyberpunk, stealth and soft edge design to bunker archaeology, landscape and „aesthetics of the uncanny“ with the building documents of the time of origin. The second part of the exhibition are the exteriors of the buildings themselves at Krahmerstraße. The exhibition is accompanied by a screening of the film Mäusebunker by Lothar Hempel on September 13 at the cinema Filmkunst 66. The events will conclude with a panel discussion on 29th of September at the Hygiene Institute.

We will continue to fight for the conservation and heritage protection of the Mäusebunker and the Hygieneinstitut. We will continue to collect signatures until a decision is being made. Together with all of you we have already achieved so much more than we had ever thought possible. The planned demolition has been put into question. The Charité has started to make concessions. The heritage authorities have become active. The protection is within reach. We would like to once again thank all of you for this. We will keep you updated.

Gunnar Klack
Felix Torkar

Offener Brief von Johann König und Prof. Arno Brandlhuber

Download-Link zum kompletten PDF: http://mäusebunker.de/wp-content/uploads/2020/05/200526_Maeusebunker_Offener-Brief_signed.pdf

Petition bei change.org

200526_Maeusebunker_Offener-Brief_signed-1

200526_Maeusebunker_Offener-Brief_signed-2

200526_Maeusebunker_Offener-Brief_signed-3

Download-Link zum kompletten PDF: http://mäusebunker.de/wp-content/uploads/2020/05/200526_Maeusebunker_Offener-Brief_signed.pdf

Petition bei change.org

Petition zum Erhalt des „Mäusebunkers“ von Gerd und Magdalena Hänska und des ehemaligen Instituts für Hygiene und Mikrobiologie von Fehling+Gogel (März 2020)

Update: die Petition ist nun auf change.org.

→ English Version

An den Regierenden Bürgermeister Michael Müller, den Senator für Kultur und Europa Dr. Klaus Lederer, den Landeskonservator Dr. Christoph Rauhut, sowie den Vorstand und Aufsichtsrat der Charité

Die Situation

Es drohen uns gleich zwei Ikonen der Berliner Architektur verloren zu gehen! Ein einzigartiges Ensemble zweier Institute der Charité am Campus Benjamin Franklin in Steglitz ist akut davon bedroht, zerstört zu werden. Sie sind herausragende Beispiele dieses Bautyps aus der Ära der Nachkriegsmoderne, die derzeit besonders in Deutschland und international als Teil unseres baukulturellen Erbes entdeckt und auch denkmalfachlich gewürdigt wird. Für beide Bauwerke bestehen bereits Beseitigungsanzeigen. Gleichzeitig liegen zu beiden positive Denkmalgutachten vor. Um den Verlust zu verhindern müssen sie mit äußerster Dringlichkeit unter Denkmalschutz gestellt werden.

Wir fordern

– beide Gebäude unverzüglich unter Denkmalschutz zu stellen
– einen Stopp der Abrissplanungen und die Rücknahme der Beseitigungsanzeigen der Charité

Der Mäusebunker

Die Zentralen Tierversuchslaboratorien mit dem Spitznamen Mäusebunker (1971–80, heute: Forschungseinrichtung für Experimentelle Medizin, FEM) sind nicht nur der vielleicht signifikanteste Vertreter des Brutalismus in Berlin, sondern auch das markanteste Bauwerk im Schaffen der Architekten Gerd und Magdalena Hänska. Mit ihrer monumentalen Großform stehen sie in einer Reihe mit herausragenden Forschungsbauten wie I.M. Peis Institut für Atmosphärenforschung in Boulder, CO, USA und Louis Kahns Richards Medical Research Laboratories in Philadelphia, PA, USA – beide denkmalgeschützt und vorbildlich modernisiert. In den letzten Jahren avancierte der Mäusebunker bei Architekturhistorikern und -fans gleichermaßen vom Geheimtipp zum Hype und wurde zum vielleicht meistfotografierten Liebling Berliner Betonbaukunst. Google Maps kennt den Bau gar als „Sehenswürdigkeit“. In der international gezeigten Ausstellung „SOS Brutalismus“ des Deutschen Architekturmuseums und der Wüstenrot Stiftung war der Mäusebunker als Teil einer globalen Bestandsaufnahme unter der Auswahl der 10 bedeutendsten brutalistischen Bauwerke Deutschlands. Gegenwärtig arbeiten unabhängig voneinander gleich zwei Architekturfakultäten, die TU Berlin und die Bauhaus Universität Weimar, mit ihren Studenten an Nachnutzungsentwürfen.


Das Institut für Hygiene und Mikrobiologie

Gegenüber steht das von Fehling+Gogel ab 1966 geplante und bis 1974 gebaute Institut für Hygiene und Mikrobiologie (heute: Institut für Hygiene und Umweltmedizin). Mit seinen expressiven, geschwungenen Formen in Ortbeton, die höchste Präzision in der Schalung erforderten, ist es das Gegenstück des Mäusebunkers. Das Institut ist einer der bedeutendsten Bauten im Werk von Fehling+Gogel, sowie dem organischen Bauen der 1960er- und 1970er-Jahre. Bis heute ist es praktisch im Originalzustand – eine Zeitkapsel seiner Bauzeit.

Beide Gebäude bieten immer wieder eine effektvolle Kulisse für Film- und Fernsehproduktionen. Wie beim Mäusebunker berichten auch hier Mitarbeiter, wie inzwischen fast täglich fotobegeisterte Touristen mit der Kamera herumschleichen. Unterdessen plant der BDA Berlin für den Herbst eine Ausstellung zu beiden Bauten. Leider schlug sich die Berühmtheit bislang nicht in der kommunalpolitischen Entscheidungsfindung nieder.

Das Ensemble

Diese identitätsstiftenden Bauten der Stadtgeschichte sind herausragende Beispiele dafür, wie trotz oder vielleicht gerade wegen des geforderten strengen Rationalismus unerwartete, neuartige, aufregende Formen entstehen können. Wegen seiner Insellage ist Berlin während der Teilung ein Sonderfall der Architekturgeschichte. Das Ensemble ist zusammen mit dem Campus Benjamin Franklin beispielhaft dafür, wie für öffentliche Bauten im Kontext von Nachkriegsmoderne, Hightech, Brutalismus und organischem Bauen radikale Entwürfe umgesetzt wurden.

Aufruf

Der Mäusebunker und das Hygieneinstitut bieten viel Platz für neue Institute, als Veranstaltungs- oder Konferenzzentrum, Archiv, Serverzentrum, für neue Labore und vieles mehr. Die flexiblen Grundrisse bieten große Gestaltungsfreiheiten, um andere Funktionen aufzunehmen.
Es sollte nicht vergessen werden, dass die Umnutzung eines bestehenden Gebäudes fast immer weitaus nachhaltiger und ressourcenschonender als ein Abriss mit anschließendem Neubau ist. Diese Belange der Ökologie und Nachhaltigkeit wurden soweit bekannt bei der Abwägung zwischen Altbau und Neubau nicht berücksichtigt.
Noch ist es nicht zu spät. Rettet den Mäusebunker und das Hygieneinstitut!

→ Mehr zum Mäusebunker
→ Datenbankeintrag bei SOS Brutalismus
→ Mehr zum Hygieneinstitut
→ Datenbankeintrag bei SOS Brutalismus
Weiter zur Petition bei change.org

Petition for the Preservation of the “Mäusebunker” by Gerd and Magdalena Hänska and the Former Institut für Hygiene und Mikrobiologie by Fehling+Gogel (March 2020)

Update: the petition has been moved to change.org

To the Governing Mayor of Berlin Michael Müller, the Senator for Culture and Europe Dr. Klaus Lederer, the Head of the Berlin Monument Authority Dr. Christoph Rauhut, as well as the executive and supervisory boards of the Charité

The Situation

We are in danger of losing two icons of Berlin architecture at once! A unique ensemble of two institutes which are part of the Charité Campus Benjamin Franklin in Berlin Steglitz is acutely threatened by demolition. They both are exceptional examples of their type of building from the Post-War Modernist period, which is currently being rediscovered nationally and internationally as an important part of our collective built heritage and has recently received more and more attention by the monuments authorities, as well. For both, regulatory announcements for removal have already been submitted. At the same time, two positive evaluations for both their eligibility to become registered as protected monuments are already existing. To prevent their loss they have to be protected as soon as possible.

We Demand

– to immediately register both buildings as protected heritage
– to stop the plans for demolition and retract the regulatory announcements for removal by the Charité

The Mäusebunker

The Zentrale Tierlaboratorien (Central Animal Laboratories), nicknamed “Mäusebunker“ (“Mouse Bunker”, 1971–80, today: Forschungseinrichtung für Experimentelle Medizin, FEM (Research Facility for Experimental Medicine)) are possibly the most significant example of Brutalist architecture in Berlin as well as the most distinctive design in the œuvre of architects Gerd and Magdalena Hänska. With their Brutalist monumentality they evoke comparisons with I.M. Pei’s National Center for Atmospheric Research in Boulder, CO, USA and Louis Kahn’s Richards Medical Research Laboratories in Philadelphia, PA, USA—both of which are heritage protected and commendably modernized. The Mäusebunker rose from its status as insider tip to become hyped by architecture historians and fans alike and turned into one of the most photographed darlings of Berlin’s concrete architecture. Google Maps even labelled it as a Historical Landmark. It was part of Germany’s ten most significant Brutalist buildings in the internationally traveling exhibition “SOS Brutalism” by the Deutsches Architekturmuseum and the Wüstenrot Foundation. Currently two architecture faculties of the TU Berlin and the Bauhaus Universität Weimar are independently working with their students to design re-use scenarios.

The Institut für Hygiene und Mikrobiologie

Located across the street is the former Institut für Hygiene und Mikrobiologie (Institute for Hygiene and Microbiology, today: Institut für Hygiene und Umweltmedizin (Institute for Hygiene and Environmental Medicine)) by Fehling+Gogel (1966–74). It is the Mäusebunker’s counterpart with its expressive, curved shapes in cast-in-place concrete that required exceptionally high-precision formwork. The building is one of the most significant designs in the work of Fehling+Gogel, as well as the Organic Architecture of the 1960s and 1970s in general. It has been mostly preserved in its original state until today—a true time capsule of its era.
Both structures repeatedly offered great backdrops for movie and TV productions. Just as with the Mäusebunker, employees report that by now, tourists armed with cameras are visiting on an almost daily basis. Meanwhile the BDA Berlin (Association of German Architects, Berlin Chapter) is planning an exhibition for both buildings, scheduled for fall.
Sadly, this level of recognition has not yet had any effect on the decision making in local politics.

The Ensemble

Being part of Berlin’s history and identity, these buildings are exceptional examples of how their implied strict functionalism resulted (maybe counterintuitively) in surprising, novel, and exciting forms. Because of its insular location during the Cold War, Berlin holds a special place in architecture history. Together with the Campus Benjamin Franklin, the ensemble is exemplary of how public buildings featured radical designs in the context of Post-War Modernism, High Tech, Brutalism and Organic Architecture.

Call to Action

The Mäusebunker and the Hygieneinstitut offer plenty of space for new institutes, as event or conference centers, archive, server cluster, new laboratories and much more. Their flexible floor plans offer a great amount of freedom in converting them for new purposes.
Besides all that, reusing existing structures is almost always much more sustainable and resource-efficient than demolishing and building a new building from the ground up. As far as we know these concerns have not been sufficiently considered in current assessments.
It is not too late. Save the Mäusebunker and the Hygieneinstitut!

→ About the Mäusebunker (German)
→ SOS Brutalism database entry (English)
→ About the Hygieneinstitut (German)
→ SOS Brutalism database entry (English)
Petition at change.org

WDR 3 Kultur am Mittag, Beitrag von Tobias Wenzel, 20. Juli 2020

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-berliner-brutalismus-maeusebunker-vom-abriss-bedroht-100.html

›Das stillgelegte Tierlabor der Charité, der so genannte Mäusebunker in Berlin gilt bei vielen als Bau-Legende, bei anderen aber als architektonisches Monstrum. Wie also umgehen mit zeitgenössischer aber nicht wohlfeiler Architektur? Tobias Wenzel über die »Mäusebunker Debatte«.‹

https://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-kultur-am-mittag/audio-berliner-brutalismus-maeusebunker-vom-abriss-bedroht-100.html

»12 mal Brutalismus und Beton in Berlin«, Tip-Berlin, Beitrag von Jacek Slaski, 12. Juli 2020

https://www.tip-berlin.de/brutalismus-und-beton-in-berlin/

›Was einst als hässlich empfunden wurde, gilt heute als ästhetisch mutiges Experiment. Der Brutalismus-Stil begeistert Architekturfans weltweit, ebenso die sozialistische Moderne und gewagte Industriebauten oder architektonisch radikal konzipierte Denkmäler. Es wird Zeit, sich dem Material wieder anzunähern!‹

https://www.tip-berlin.de/brutalismus-und-beton-in-berlin/
https://www.tip-berlin.de/brutalismus-und-beton-in-berlin/

›Der TU-Professor und Architekt Gerd Hänska entwarf 1981 den wohl bekanntesten Bau, der in Berlin dem Brutalismus zugeordnet wird. Nicht nur wegen seiner radikalen Anmutung, die an eine Kreuzung aus Schlachtschiff und Kriegsbunker erinnert, sorgte der Bau für Kontroversen, sondern auch wegen seiner Nutzung: Der »Mäusebunker« war ein Tierversuchslabor der FU Berlin. Jetzt ist Hänskas gewagtes Projekt vom Abriss bedroht, wogegen sich Protest organisiert.‹

https://www.tip-berlin.de/brutalismus-und-beton-in-berlin/

Deutschlandfunk Kultur, Beitrag vom 12. Juli 2020

https://www.ardaudiothek.de/fazit-kultur-vom-tage/gerettet-johann-koenig-und-arno-brandlhuber-wollen-maeusebunker-kaufen/77721300

›Was für die einen hässlich und unheimlich ist, ist für andere eine architektonische Perle: Der Galerist Johann König will den Berliner »Mäusebunker« vor dem Abriss retten. Denn der sei »eines der bedeutendsten Nachkriegsgebäude der Bundesrepublik«. Johann König im Gespräch mit Gabi Wuttke.‹

https://www.ardaudiothek.de/fazit-kultur-vom-tage/gerettet-johann-koenig-und-arno-brandlhuber-wollen-maeusebunker-kaufen/77721300

Abandoned Berlin, Beitrag von Ciarán Fahey

https://abandonedberlin.com/mouse-bunker/

›With all the action now in Buch, Charité isn’t keen on paying for half-abandoned buildings and apparently it doesn’t care much for brutalist architecture or the merits of futurism either.‹

›What to bring: Bring your camera and some refreshments. Alcoholic refreshments can be enjoyed beside the canal once you’re done with looking at architecture.‹

https://abandonedberlin.com/mouse-bunker/