Beitrag der 20th Century Society von Catherine Croft, 16. April 2020

https://c20society.org.uk/2020/04/16/save-the-mausebunker

›Our photographs were all taken by Thaddeus Zupančič (who runs our Instagram account). He was in Berlin in 2017 and recorded not only their sculptural virtuosity, but their extraordinarily good physical condition (confirmed by more recent shots on the petition page)—I can’t see any exposed rebar. Hopefully before too long we will be able to visit Berlin once again, and both buildings will have bright new futures.‹
(Catherine Croft)

https://c20society.org.uk/2020/04/16/save-the-mausebunker
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Outsider Magazine, Beitrag 15. April 2020

https://outsider.si/zascitimo-berlinski-modernizem/

›Izdani sta bili že dve strokovni mnenji, da stavbi, ki si stojita nasproti, izpolnjujeta pogoje za to, da bi postali zaščitena spomenika – a do tega še ni prišlo. Obe bi bilo mogoče preurediti in v njiju organizirati nov program, pa naj bo to nov institut, konferenčni center, arhiv ali kaj tretjega. […] Poleg tega je ponovna raba obstoječih stavb skoraj vedno bolj trajnostna in pomeni učinkovitejšo razpolaganje z dobrinami kot pa rušitev in novogradnja.‹

https://outsider.si/zascitimo-berlinski-modernizem/

Offener Brief der Arch+, Katalin Gennburg & Anh-Linh Ngo, 15. April 2020

https://www.archplus.net/home/news/7,1-19356,1,0.html

›[…] mit Betroffenheit haben wir zur Kenntnis genommen, dass für zwei denkmalwürdige Gebäude der Charité konkrete Abrisspläne verfolgt werden: der so genannte Mäusebunker (Tierversuchslaboratorien der Freien Universität), Abrisstermin im dritten Quartal 2020; das Gebäude des Instituts für Hygiene und Umweltmedizin der Charité, es liegt eine sogenannte Beseitigungsanzeige vor.
[…]
Mit Stand 27. Januar 2020 wurde dem Abgeordnetenhaus mitgeteilt, dass die Prüfung der denkmalrechtlichen Unterschutzstellung und der Eintragung in die Denkmalliste noch nicht abgeschlossen ist. Es freut uns, dass dem Senat der Wert des »Mäusebunkers« als ein Schlüsselwerk des Brutalismus bewusst ist, wie die Beantwortung der schriftlichen Anfrage Drucksache 18 / 18 760 dokumentiert. Die Aufnahme in zahlreichen Veröffentlichungen belege das große und anhaltende Interesse und den Stellenwert des Gebäudes, so der Senat.‹
(Katalin Gennburg & Anh-Linh Ngo)

https://www.archplus.net/home/news/7,1-19356,1,0.html

The Sunday Times, Oliver Moody, 13. April

https://www.thetimes.co.uk/article/architects-battle-to-save-brutal-features-of-berlin-design-history-3g3fb8zm6

›In the eyes of one critic, the mass of concrete that houses Berlin university hospital’s animal-testing facilities looks like a »nuclear submarine that escaped from hell«.
[…]
Felix Torkar and Gunnar Klack, however, regard it as an indispensable piece of the capital’s heritage and time is running out to save it. Architects and art historians argue that it is a brutalist masterpiece that deserves to be protected.‹
(Oliver Moody)

https://www.thetimes.co.uk/article/architects-battle-to-save-brutal-features-of-berlin-design-history-3g3fb8zm6

DPA-Meldung von Cindy Riechau, erschienen bei Süddeutscher Zeitung, Monopol-Magazin, Berliner Morgenpost und Berlin.de, 13. April 2020

›Auch das Landesdenkmalamt Berlin empfiehlt die Erhaltung des Gebäudes. »Das Ergebnis unserer Prüfung belegt die geschichtliche, künstlerische, städtebauliche und wissenschaftliche Bedeutung des Bauwerks«, betont der Landeskonservator Christoph Rauhut.
[…]
Für den benachbarten Betonbau des »Instituts für Hygiene und Mikrobiologie« schließt die Charité einen Erhalt indes nicht aus. Eine Weiternutzung sei jedoch »nur durch eine dringend notwendige Kernsanierung des Gebäudes gewährleistet«.‹
(DPA, Cindy Riechau)

Der Architekt, Beitrag von Andreas Denk, 8. April 2020

http://derarchitektbda.de/maeusebunker-in-gefahr/

›Das immer noch faszinierend-befremdliche Gebäude mit dem Look eines Linienschiffs aus dem ersten Weltkrieg oder eines notgelandeten Stealth-Bombers war in der Ausstellung »SOS Brutalismus«, die das Deutsche Architekturmuseum DAM und die Wüstenrot Stiftung ausrichteten, als eins der zehn bedeutendsten brutalistischen Bauwerke Deutschlands nominiert.‹
(Andreas Denk)

http://derarchitektbda.de/maeusebunker-in-gefahr/

Beitrag in der B.Z., Birgit Bürkner, 3. April 2020

https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/erhalten-oder-abreissen-denkmalamt-will-maeusebunker-bunkern

›Es heißt, er sei der unheimlichste Bau der deutschen Nachkriegsmoderne: der Mäusebunker. Wie ein Kriegsschiff parkt er am Hindenburgdamm, Lufteinlässe ragen wie Kanonenrohre aus dem Rumpf.‹
(Birgit Bürkner)

https://www.bz-berlin.de/berlin/steglitz-zehlendorf/erhalten-oder-abreissen-denkmalamt-will-maeusebunker-bunkern

Építészfórum, Beitrag von Dániel Kovács, 2. April 2020

https://epiteszforum.hu/a-brutalizmus-vedelmeben-mi-lesz-veled-egerbunker

›Berlin Lichterfelde kerületében áll az építészeti látnivalókban egyébként sem szűkölködő német főváros egyik legkülönlegesebb épületegyüttese. A sci-fi díszletre emlékeztető Mäusebunker, magyarul Egérbunker, valamint a szomszédos »áramvonalas brutalista« Higiéniai és Mikrobiológiai Intézet a rendszerváltás előtti évtizedek emlékei. Az Egérbunker, amely nevét egykori funkciójáról (állatkísérleti kutatólabor) és zord külsejéről kapta, a Gerd és Magdalena Hänska építész-házaspár koncepciója nyomán valósult meg 1981-re (a részletes terveket Gerd Hänska Kurt Schmersow-val közösen dolgozta ki). A hajdani Higiéniai és Mikrobiológiai Intézet a Fehling+Gogel építésziroda munkája nyomán épült 1966-1974 között; auditóriumának székei a közismert ipari formatervező, Günter Ssymmank munkái.‹
(Kovács Dániel)

https://epiteszforum.hu/a-brutalizmus-vedelmeben-mi-lesz-veled-egerbunker

Baunetz-Medlung vom 2. April 2020, Gregor Harbusch

https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Petition_zum_Erhalt_von_Maeusebunker_und_Hygiene-Institut_in_Berlin-Steglitz_7195422.html

›Am Teltowkanal weit draußen im Südwesten Berlins reihen sich drei Gebäude auf, die eindrucksvoll zeigen, welche Leistungen das öffentliche Bauen in den Boomjahren nach dem Zweiten Weltkrieg erreichen konnte. Das Benjamin Franklin-Krankenhaus des amerikanischen Büros Curtis & Davis, das ehemalige Institut für Hygiene und Mikrobiologie von Hermann Fehling und Daniel Gogel sowie der sogenannte Mäusebunker von Gerd und Magdalena Hänska sind nicht nur echte Kinder der 1960er-Jahre, sondern zeugen von architektonischer Qualität und Vielfalt dieser Zeit.
[…]
Umso schockierender, dass die Charité nun die beiden architektonisch herausragenden Institutsbauten von Fehling + Gogel sowie Gerd und Magdalena Hänska zur Disposition stellt und abreißen lassen möchte. Denn die beiden direkt gegenüberliegenden Sichtbetonbauten sind weit mehr als ein formalistisches Leckerli für Brutalismus-Nerds. Sie erzählen vom alten West-Berlin, vom Aufbau der Freien Universität ab 1948 und von den politischen Bemühungen unter dem Regierenden Bürgermeister Willy Brandt (1957–66), die wirtschaftlich abgehängte Stadt zu einem Wissenschaftsstandort auszubauen. Außergewöhnliche Architektur spielte hierbei eine entscheidende Rolle. Wissensproduktion sollte nicht in brav gereihten Zellenbüros hinter blassen Rasterfassaden stattfinden, sondern angemessene Räume bekommen und sich selbstbewusst im Stadtraum verorten.‹
(Gregor Harbusch)

https://www.baunetz.de/meldungen/Meldungen-Petition_zum_Erhalt_von_Maeusebunker_und_Hygiene-Institut_in_Berlin-Steglitz_7195422.html