Berliner Architektenkammer, Beitrag am 24. April 2020

https://www.ak-berlin.de/baukultur/meldungen/meldung/rettet-den-maeusebunker.html

›Der »Mäusebunker« ist eines der wenigen gebauten Zeugnisse, die mit der britischen Avantgard-Architektur der Gruppe Archigram in Verbindung gebracht werden kann.‹
(Arbeitskreis Denkmalschutz und Denkmalpflege der Architektenkammer Berlin)

https://www.ak-berlin.de/baukultur/meldungen/meldung/rettet-den-maeusebunker.html

SPEX, Covid-Logbuch, Beitrag von Julia Lorenz, 24. April 2020

https://spex.de/covid-logbuch-protest/

›Apropos Stadt: In Berlin soll der sogenannte Mäusebunker, ein Brutalismus-Wahnsinnsbau, abgerissen werden. Auch wenn die Liebe zu brutalistischer Architektur in den vergangenen Jahren zum Distinktions-Must-Have geworden ist, täte es mir doch aufrichtig leid um das imposante Ding. Die Petition zur Rettung werde ich also unterschreiben.‹
(Julia Lorenz)

https://spex.de/covid-logbuch-protest/

Instagram-Foto eines Innenraums von @architecture_in_love

Instagram-Beitrag von @bauweltmagazine

Berliner Zeitung, Beitrag von Nikolaus Bernau, 23. April 2020

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ueber-3-000-unterschriften-fuer-den-maeusebunker-li.81848

›Die Charité hat den Abrissantrag für das Hygiene-Institut am Hohenzollerndamm in Steglitz zurückgezogen, will aber das von Fehling & Gogel 1966 entworfene Gebäude mindestens einer voraussichtlich tief in die Substanz eingreifenden »Kernsanierung« unterziehen.
[…]
Zudem sind die Räume ausweislich der im Netz veröffentlichten Pläne der Hänskas deutlich besser belichtet und höher als die zunächst angegeben zwei Meter. Selbst die nach Außen weitgehend geschlossenen Techniketagen sind immerhin etwa 2,40 Meter hoch. Die hingegen mit langen Fensterreihen versehenen Stall-, Büro- und Laborgeschosse sind etwa 2,90 Meter hoch, wie es die Büro-Normen der 70er-Jahre vorsahen […].
[…]
Reichlich Platz wäre dann immer noch für die Archive und die Lagerung der wissenschaftlichen Sammlungen der Universität, die unter chronischem Platzmangel leiden. Die Debatte wird weitergehen.‹
(Nikolaus Bernau)

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/ueber-3-000-unterschriften-fuer-den-maeusebunker-li.81848

Tip-Berlin, 12 Orte in Berlin, die jeder Architektur-Fan gesehen haben muss, Beitrag von Max Müller, 22. April 2020

https://www.tip-berlin.de/12-orte-in-berlin-die-jeder-architektur-fan-gesehen-haben-muss/

›Das Gebäude der Zentrale Tierlaboratorien der Charité, der sogenannte Mäusebunker, ist eine architektonische Legende: Es wird zu den zehn wichtigsten Beispielen für Brutalismus in Deutschland gezählt und zieht Architekturfans aus aller Welt an. Jetzt soll der Mäusebunker abgerissen werden – doch dagegen regt sich Widerstand.‹
(Max Müller)

https://www.tip-berlin.de/12-orte-in-berlin-die-jeder-architektur-fan-gesehen-haben-muss/

Süddeutsche Zeitung, Beitrag von Peter Richter, 22. April 2020

https://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-maeusebunker-1.4884976

›Und es ist vielleicht mehr als nur ein bizarrer Zufall, dass ausgerechnet Tierversuchslabore und Hygieneinstitute gerade zu den mythischen Orten der unmittelbaren Gegenwart geworden sind.
[…]
Die Berliner Abrisspläne und der Protest dagegen sind älter als diese Aktualitäten, bekommen dadurch aber noch einen neuen Resonanzraum. Die Zentralen Tierversuchslaboratorien der Freien Universität Berlin waren in den Siebzigerjahren nach Plänen von Gerd und Magdalena Hänska entstanden und von Beginn an umstritten: Den einen galt der Bau als herausragendes Beispiel brutalistischer Architektur, andere erkannten darin eine sinistre Festung aus Beton, deren Äußeres oft genug populäre moralische Urteile über das Geschehen im Inneren zu bestätigen schien. Gerade das rechnen nun die Autoren eines offenen Protestbriefs dem Bau wiederum an.‹
(Peter Richter)

https://www.sueddeutsche.de/kultur/architektur-maeusebunker-1.4884976